Zwei passionierte Lehrer gehen in den Ruhestand

Dieter Ulrich 

Konrektor Dieter Ulrich, mit Leib und Seele Lehrer und Hobbywinzer, verabschiedet sich nach 37 Dienstjahren in den Ruhestand. Sein erster Arbeitstag an der Elisabeth-von-Thüringen-Schule war der 4. August 1980. Gleich nach erfolgreichem Abschluss des Referendariats kam er nach Brühl und unterrichtete die Fächer Mathematik und Physik sowie anfangs auch Sport.

Seit 1994 hatte er eine Konrektorenstelle inne und war in dieser Funktion bis zuletzt  verantwortlich für die Planung des Stundenplanes. „An den Stecktafeln bin ich manches Mal fast verzweifelt“, so Ulrich, denn alle Notwendigkeiten und Interessen unter einen Hut zu bringen, gestaltete sich tatsächlich als eine komplexe und teilweise sehr herausfordernde Aufgabe.

Trotz seiner fordernden Aufgabe hat ihn selten etwas aus der Ruhe bringen können Auf die Frage, was das Beste an der Schule war, antwortet er spontan: “Die Schülerinnen und Schüler waren das Beste!“ Die nannte er zuweilen auch liebevoll “Pappnasen“, wenn sie ihn zu arg mit Fragen bezüglich des Vertretungsplans löcherten.

Mit einem zufriedenen Lächeln erklärt Ulrich: „Mein oberstes Ziel war immer, dass sie um Einiges schlauer nach Hause gehen, als sie morgens gekommen sind“. Auch dies ein Ausdruck der Leichtigkeit und Freude, mit der er seinen Beruf ausgeübt hat.

Auch um das Schulgebäude herum setzte er Zeichen. So pflanzte er vor 10 Jahren eine Hecke aus Rebenstöcken entlang der Pergola des Hausmeisters. Alljährlich schnitt er sie mit viel Sachverstand, so dass eine wahre Augenweide entstanden ist, die noch dazu reiche Früchte trägt.

Ab den Sommerferien freut sich er sich nun auf die freie Zeit, um sich voll und ganz seinem Hobby, dem Weinbau, zu widmen. Außerdem ist ihm das Fach Geschichte sehr ans Herz gewachsen.

„Ich bin immer gern zur Schule gekommen“ resümiert der scheidende Konrektor, den wir in Dankbarkeit verabschieden und viele Freude und Gesundheit zum Beginn des neuen Lebensabschnittes wünschen.

 

 

Petra Rosche

Eine leidenschaftliche Erdkunde- und Französischlehrerin geht in den Ruhestand.

Ebenso wie Dieter Ulrich hat Frau Rosche am 4. August 1980 ihre Tätigkeit an der Elisabeth-von-Thüringen Schule aufgenommen. Bis dahin war die Schule eine reine Mädchenschule, und sie übernahm dann eine der  ersten beiden  gemischten Klassen aus Jungen und Mädchen. Petra Rosche unterrichtete die Fächer Französisch, Erdkunde und zunächst auch Englisch.

Für das Fach Erdkunde war sie lange Jahre Fachvorsitzende. Mit großer Begeisterung betreute sie auch regelmäßig Lehramtsanwärter und war ihnen eine ausgezeichnete Ratgeberin.

Seit 2000 hat Frau Rosche die Funktion der Berufskoordinatorin übernommen, eine Aufgabe, die ihr sehr am Herzen lag, um ihre Schülerinnen und Schüler gut auf die Berufswahl vorzubereiten. Im Rahmen der diesjährigen Qualitätsanalyse hat gerade dieser Bereich viel Lob und Anerkennung gefunden. 

„ Fremdsprachen und Geographie sind meine Hobbies, sodass auch der Beruf  für mich weit mehr als ein Job war“, reflektiert Frau Rosche. Mit ihrer Freude an ihrem Beruf und ihrer positiven Lebenshaltung konnte sie viele erreichen und anstecken, sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Kolleginnen und Kollegen.

Ihre stets strukturierte Arbeitsweise und Hilfsbereitschaft wird vielen fehlen.

Auch in Französisch setzte Frau Rosche besondere Akzente, sei es durch gemeinsames Kochen französischer Gerichte oder Exkursionen nach Lüttich und Paris. Ihre Schülerinnen und Schüler auf gemeinsamen Reisen von einer anderen Seite kennenzulernen, freute Frau Rosche besonders. 

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ulla Müller und Irene Schwella sorgte sie bis vor einigen Jahren zu Karneval für ein buntes Programm und originelle Auftritte.

In ihrer Freizeit ist Frau Rosche schon immer gerne gereist. In den nächsten Jahren will sie nun noch mehr Teile der Welt entdecken und dies nicht nur aus dem Schulbuch, sondern hautnah.

Wir danken Frau Rosche für ihre überaus engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren und wünschen ihr von Herzen, dass sie all ihre Pläne verwirklichen kann:  Reisen, Wandern, kulturelle Dinge erleben, Zeit für ihre Familie und Freunde haben und vieles mehr.

 

Beide Kollegen wurden  am 6. Juli.2017 feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Dabei waren auch viele ehemalige Kollegen der Schule anwesend.

 

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