Neue Sportjacken für „Jugend trainiert für Olympia“-Finalisten

Die Kreissparkasse Brühl überrascht die Leichtathletikmannschaft der Elisabeth-von-Thüringen-Schule vor dem Bundesfinale in Berlin.

 

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Mit diesem Slogan reist das Team der Elisabeth-von-Thüringen-Schule vom 23. bis 27. September in die Bundeshauptstadt. Zuvor hatten sie sich als Landessieger in der Sportart Leichtathletik (Wettkampfklasse III) für das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ qualifiziert. 

 

Vor der Abfahrt nach Berlin konnten sich die erfolgreichen Sportler über neue Sportjacken freuen. Der einheitliche Auftritt und der Aufdruck „Landessieger NRW“ auf der Jacke betonen das Miteinander der jungen Brühler. Die Anschaffung der Sportjacken ermöglichte die Kreissparkasse Brühl.  

Daniel Klein, Regionalleiter der Kreissparkasse Brühl und sein Kollege Marvin Kraus, Filialleiter der Kreissparkasse in Vochem, besuchten dazu Sportlehrer Benno Eicker und seine Mannschaft in der Schule. Sie gratulierten den Schülern herzlich zu ihrer Qualifikation und wünschten ihnen viel Erfolg für das bevorstehende Bundesfinale in Berlin. „Wir wünschen  euch viel Erfolg und drücken euch ganz fest die Daumen! Die letzte Wettkampfstufe zu erreichen ist schon eine ganz tolle Leistung. Darauf könnt ihr stolz sein.“, hob Klein hervor.
Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. 

Bevor man auseinander ging, wurde noch das Training für die kommenden Tage abgestimmt. Der Ehrgeiz der Wettkämpfer ist riesengroß, es nun auch bis an die Spitze des ganzen Landes zu schaffen.

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Brief an die Schulgemeinde

Brief an die Schulgemeinde vom 29.08.2018

 

Baumaßnahmen und Schadstoffgutachten an der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

zu Beginn des neuen Schuljahres möchte ich Euch und Sie gerne über einige wichtige Punkte rund um die Sanierungsmaßnahmen, die in den kommenden Wochen und Monaten an unserer Schule anstehen, informieren. 

Die schon länger geplante Sanierung der Turnhalle musste leider durch das Erzbistum Köln als Schulträger vorerst unterbrochen werden. Der Grund ist, dass in der Turnhalle im Juli erhöhte PCB-Werte gemessen wurden. Das Erzbistum Köln prüft derzeit, welche Konsequenzen dieses Ergebnis für das Sanierungsvorhaben hat. Ziel ist es, eine nachhaltige Lösung zu finden, die langfristig eine einwandfreie Qualität des Gebäudes für die Schülerinnen und Schüler und für den Unterricht sichert.

 

Die Ergebnisse des Gutachtens

 

Das aktuelle Raumluftgutachten hat Folgendes ergeben: bei sommerlichen Temperaturen weist die Raumluft der Turnhalle mit 2000 ng/m³ eine erhöhte PCB-Belastung auf. Laut PCB-Richtlinie NRW gilt für Werte zwischen 300 und 3000 ng/m³, dass die Quelle der Luftverunreinigung aufzuspüren ist und unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit mittelfristig beseitigt werden muss. Bis zur Sanierung empfiehlt die Richtlinie, dass die Räume regelmäßig gelüftet und gereinigt werden. Wegen der geplanten Sanierung ist die Turnhalle allerdings bereits seit dem 16. Juli geschlossen.

Ergänzend zu den Messungen in der Turnhalle wurden stichprobenartig Räume des Schulgebäudes überprüft, die in den sechziger Jahren gebaut wurden. Auch hier wurden vereinzelt erhöhte PCB-Werte gemessen, die jedoch deutlich unter den in der Turnhalle gefundenen Werten liegen. So wurden in drei Räumen Werte zwischen 510 ng/m³ und 890 ng/m³ festgestellt. Die übrigen gemessenen Räume lagen bei 300 ng/m³ oder darunter, sodass dort laut PCB-Richtlinie NRW kein Handlungsbedarf besteht.

Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen plant das Erzbistum aktuell bereits Sanierungsmaßnahmen für die betroffenen Räume. Zusätzlich hat das Erzbistum weitere Raumluftmessungen für das Schulgebäude in Auftrag gegeben, um möglichen weiteren Sanierungsbedarf zu erheben. Diese zusätzlichen Untersuchungen haben im August stattgefunden. Derzeit werden die Messungen durch das Ingenieurbüro ausgewertet. Sobald alle Ergebnisse vorliegen, werden sie zur Überprüfung und Einschätzung an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Zusätzlich erfolgt eine Bewertung durch den Experten Prof. Thomas Kraus vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uniklinik der RWTH Aachen.

Das aktuelle Gutachten zeigt deutlich andere Werte als das letzte Gutachten, das im Dezember 2017 durchgeführt wurde. In diesem Gutachten lag der Wert für die Turnhalle mit 390 ng/m³ nur knapp über dem Vorsorgewert von 300 ng/m³. Die Unterschiede in den Resultaten kommen zustande, da im Falle von PCB die Luft- und Gebäudetemperatur, bei der gemessen wird, erheblichen Einfluss auf die Messergebnisse hat. 

Erst bei Werten über 3000 ng/m³ müssten laut Richtlinie entsprechende Sofortmaßnahmen ergriffen werden. So hohe Werte sind jedoch bisher an keiner Stelle gemessen worden und auch bei den Nachmessungen nicht zu erwarten.

Über alle weiteren Entwicklungen halte ich Sie selbstverständlich auf dem Laufenden. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Günter Bleffert

Schulleiter

 
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