Woche der Prävention

In der dritten Februarwoche standen in den Jahrgangsstufen 5 und 8 gleich zwei Präventionsthemen auf dem Lehrplan.

 

Cybermobbing und wie wir uns davor schützen können

In den Klassen 5 beleuchtete Kriminaloberkommissarin Martina Rautenberg Ursachen und Ausprägungen des „Cybermobbings“.  Am Vormittag konfrontierte sie die Schülerinnen und Schüler mit mannigfaltigen Beispielen, bei denen Kinder über einen längeren Zeitraum gemobbt wurden. Am Donnerstagabend, 22.2.2018 richtete sie das Thema ebenso an interessierte Eltern der Jahrgangsstufen 5 und 6 und gab nützliche Tipps, wie man Kinder vor Mobbingangriffen im Internet schützen kann. Dazu gehört u.a. der altersgerechte Umgang mit dem Gebrauch von What’sApp, der laut Gesetz erst ab dem 13. Lebensjahr gestattet ist sowie der verantwortungsvolle Umgang mit den sozialen Netzwerken. 

 

Drogenprävention

In der zweiten Wochenhälfte konfrontierte ihr Kollege Erhard  Linhart Schülerinnen   und Schüler der Klassen 8 mit den verschiedenen legalen (z.B. Zigaretten, Alkohol) und illegalen Drogen (z.B. K.O.-Tropfen), die  verheerende Auswirkungen auf Körper, Persönlichkeit und Alltagsbewältigung haben. Bedingt durch Drogenrausch mehren sich Verkehrsunfälle; ebenso nehmen Straftaten zu, da die Hemmschwelle unter Drogenkonsum herabgesetzt wird. Insofern ist es besonders wichtig, die Jugendschutzgesetze zu beachten. Dafür wurden die Schülerinnen und Schüler in dieser Schulung sensibilisiert.

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„Wir wollen Geld sammeln“

Die Klassenlehrerin staunte nicht schlecht, als Marah, Malwina, Jojo, Iliana und Laura aus der 5c vor kurzem ihre Idee äußerten, sich auf den Balthasar-Neumann-Platz zu stellen, um für die EvT und das Brühler Tierheim Geld zu sammeln.

 

Beharrlich verfolgten sie ihre Idee und trafen alle Vorbereitungen, damit dies gelingen konnte. An einem langen Donnerstag gingen sie zur Stadtverwaltung, um eine Genehmigung einzuholen. „Ich glaube, zuerst haben die unser Vorhaben nicht so richtig ernst genommen und uns von einem zum anderen geschickt.“ so Jojo am darauffolgenden Tag, „doch dann haben wir die Erlaubnis bekommen“, strahlte sie schließlich.

 

Schwups machten sich die Mädchen an die Arbeit und entwarfen Poster, um sie in der Innenstadt aufzuhängen. Samstag und Sonntag durften sie dann jeweils eine Stunde lang auf dem Brühler Marktplatz Position beziehen. Zwei vorbereitete Spardosen, jeweils eine für die EvT und eine für das Tierheim, stellten sie auf einen Klapptisch und dazu selbstgebackene Kuchen und Muffins, die sie zu Hause mit tatkräftiger Unterstützung  gebacken hatten. „Ich glaube, dann sind die Leute eher bereit etwas zu geben“, war Marah überzeugt. Und so war es auch.

Am heutigen Montag stand ein mit Münzen gut gefülltes Glas auf dem Tisch von Marah und Malwina, darin rund 120 Euro, die fünf Mädchen in der Pause stolz der Schulleitung überreichten. Denselben Betrag werden die Schülerinnen in den nächsten Tagen den Verantwortlichen des Tierheims übergeben.

 

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