EvT erzielt Doppelsieg bei den Kreismeisterschaften und die Qualifizierung zur Landesmeisterschaft

Am 6. Juni 2018 hat die Elisabeth-von-Thüringen-Schule bei den Leichtathletik -Kreismeisterschaften sowohl in der Wettkampfklasse WK III/1 Jungen als auch in der Wettkampfklasse  WK III/1 Mädchen einen Sieg erzielt.

Im Wettstreit mit drei anderen Schulen des Rhein-Erft-Kreises wurden im Rahmen von Mannschaftswettkämpfen in insgesamt 7 Disziplinen jeweils die besten 2 Sportler gewertet. Die Mädchenmannschaft erziele insgesamt 5.924 Punkte, ein wirklich hervorragendes Ergebnis, insbesondere bei Betrachtung der jungen Jahrgänge. Die Jungenmannschaft hat sich mit 7.099 Punkten sogar für die Teilnahme an der Landesmeisterschaft qualifiziert. Damit gehört die Elisabeth-von-Thüringen-Schule zu den besten sechs von insgesamt 150 Schulteams aus NRW.

Hervorzuheben sind folgende Einzelleistungen: Chidi Abiaka lief 75 Meter in  8,81 Sekunden. Er sprang 1,72 hoch und führte seine Staffel (4x 75), der auch Yannik Krumbach, Christopher May und Max Pröller angehörten, mit 35,47. Maximilian Spürck brillierte im Kugelstoßen mit 10, 57 Metern und Tom Korden mit 9,76 Metern. Den 800 Meter-Lauf lief Yannik Krumbach in 2,30,58 Minuten.

Bei den Mädchen gewann die erste Staffel (4 x 75 Meter) mit 41,72 Sekunden: Ciara Fosuh, Anna Burum, Julia Schiller und Joanna Jobst.
Joanna Jobst erreichte im Hochsprung 1,48 Meter vor Alina Boury mit 1,36 Metern. Caroline Menke erreichte im Schlagballweitwurf 31,50 Meter und Julie Schubarth über 800 Meter 2:47,14 Minuten.

Hinter den erfolgreichen Sportlern stand ein tolles Team: dazu gehörten die Sporthelfer, die Benno Eicker und Sonja Bachem als Sportlehrer teils als Kampfrichter und teils als Trainer unterstützt haben. Hilfreich empfanden die jungen Sporttalente auch die tolle Stimmung und die Anfeuerungsrufe im Stadion. Die beiden ersten Plätze wurden anschließend gebührend gefeiert.

Jetzt heißt es Daumen halten für die Jungenmannschaft, die am 10. Juli 2018 als Ranglistenzweiter in Leverkusen zur Landesmeisterschaft antreten wird und im Falle eines Sieges zum Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia nach  Berlin kann.

 

 

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Märchenhafte Tage in Manderscheid

Schon seit Wochen fieberten die Klassen 5 ihrer ersten Klassenfahrt entgegen.  In der vergangenen Woche  verbrachten sie dann 3 Tage im historischen Eifelstädtchen Manderscheid, die Pater Gianluca Carlin traditionsgemäß als Schulseelsorger organisiert. 

Dort angekommen, bestand die erste Herausforderung im Betten beziehen. Doch mit einigen Hilfestellungen gelang auch dies. Danach versammelten sich alle im Gruppenraum der Elisabeth-von-Thüringen-Schule, wo Pater Carlin die Klassen begrüßte und sehr fesselnd begann, die Lebensgeschichte unserer Schutzpatronin zu erzählen. Verbunden mit ihrer Lebenszeit im 12. Jahrhundert hatte er viele Stationen aufgebaut, an denen die Schülerinnen und Schüler anschließend die unterschiedlichsten Aufgaben lösen konnten: eine 3-D-Burg errichten, Rosen entwerfen, Rätsel lösen, Ritterhelme basteln und vieles mehr. Danach ging es auf den Bolzplatz, um die ersten Sportwettkämpfe durchzuführen.  Als Abendprogramm erlebten die Kinder klassenweise eine anschauliche Burgbesichtigung bzw. Ritterspiele auf dem Turnierplatz, der unterhalb der Burg liegt. Auch der Rückweg zur Jugendherberge in der Abenddämmerung erwies sich als Erlebnis, da die Lichter der unterschiedlichsten Taschenlampen ausprobiert werden konnten.

Am Vormittag des nächsten Tages wanderten die Schülerinnen und Schüler zur Oberburg und genossen die tolle Aussicht ins Tal. Im Anschluss zogen sie in kleinen Gruppen durch den Ort Manderscheid, um sich in einer Stadtrallye zu messen. Nach so einem aktiven Vormittag schmeckte das Mittagessen besonders gut. Noch wusste niemand, dass der Nachmittag noch sportlicher ausfallen würde, denn nun standen diverse Sportturniere auf dem Programm: im Fußball und Völkerball  wetteiferten Teams von 12 Schülerinnen und Schüler und feuerten sich gegenseitig an. Schlimm nur, wenn Schüler und Schülerinnen der eigenen Klasse gegeneinander antreten mussten;)

Zwischendurch konnten sie die Arbeiten an den Stationen fortsetzen, so dass sich Trainingseinheiten für Geist und Körper ständig abwechselten.

Nach dem Abendessen ging es zur Unterburg, wo wieder eine Führung und Ritterspiele stattfanden. Pater Carlin, verkleidet als edler Ritter, erwartete die jungen Spieler auf einem mit Fackeln abgesteckten Spielfeld, was für eine besonders romantische Stimmung sorgte. Auch die Burgführer wurden von leuchtenden Fackeln flankiert. Oben auf dem Turm angekommen war Zeit für eine kurze Phantasiereise, in der sich viele Kinder in die Zeit des 12. Jahrhunderts zurückversetzen konnten. Das war verblüffend, ebenso wie schnell die Zeit verging. Schon war der 3. Tag erreicht, an dem zum Abschluss ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert wurde, den die Schülerinnen und Schüler maßgeblich mitgestaltet hatten. Mit einem Rollenspiel zur heiligen Elisabeth, vielen Fürbitten und schönen Liedern fand die erste Klassenfahrt unserer Fünfer ihren Abschluss. Das einzig Negative an der Fahrt? Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, so ein Schüler der 5c.

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