Berufsorientierung an der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule

Berufsorientierung an der Elisabeth-von-Thüringen-Schule Brühl

 

Unsere Berufsorientierung ist eingebettet in ein jahrgangs- und fächerübergreifendes Gesamtkonzept. 

 

Ziele sind:

 

  • die Förderung der Berufswahlreife,
  • die Unterstützung beim Erkennen der individuellen Interessen und Fähigkeiten und
  • die Begleitung auf dem Weg zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Berufswahlentscheidung unserer Schülerinnen und Schüler.

 

Dieser Prozess geschieht in Zusammenarbeit mit den Eltern, der Brühler Agentur für Arbeit, unseren Lernpartnerunternehmen sowie anderen außerschulischen Partnern.

 

Wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung ist die eintägige Durchführung der  Potentialanalyse für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 durch die Jugendhilfe Köln e.V. Die Ergebnisse werden in einem Stärkenprofil zusammengefasst und jeder Schülerin/ jedem Schüler in einem persönlichen Auswertungsgespräch in Anwesenheit der Eltern ausführlich erläutert. Dies dient als Grundlage für die individuelle Förderung im Rahmen der schulischen Berufsorientierung und für die Beratung bei der Agentur für Arbeit.

 

Der Berufswahlpass begleitet die Schüler während des Berufsorientierungsprozesses und dokumentiert ihre erworbenen Kompetenzen.

 

Zentraler Bestandteil der Berufsorientierung ist das dreiwöchige Betriebspraktikum zu Beginn der Klasse 9. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt und verhilft ihnen zu einer realistischen Einschätzung ihrer persönlichen Kompetenzen.

 

Lernpartnerschaften sind fester Bestandteil der Berufsorientierung und unseres Schulprogramms. Zurzeit kooperieren wir mit InfraServ, der Debeka und der Kreissparkasse Köln. Ebenso unterstützen uns das Eisenwerk und die BEK in Brühl als außerschulische Partner. Ziel der Lernpartnerschaften und Kooperationen ist eine Annäherung von Schule und Arbeitswelt.

 

Berufsfelderkundungen

 

Alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 erhalten mit diesem Standardelement das Angebot, mindestens drei verschiedene Berufsfelder verbindlich zu erkunden. Die Jugendlichen gewinnen Einblicke in die Berufswelt, indem sie sich exemplarisch in mehreren Berufsfeldern orientieren. Dabei lernen sie Arbeitsabläufe sowie verschiedene berufliche Tätigkeiten praxisnah kennen.

Die Berufsfelderkundung knüpft an die Erkenntnisse aus der Potenzialanalyse an und bietet die Möglichkeit, Berufswelt und unterschiedliche Berufsfelder praxisnah kennenzulernen. Im Fachunterricht und in Beratungsgesprächen werden die Erfahrungen und Anwendungsbezüge aufgegriffen und weitergeführt.

 

 

Girls` Day und Boys` Day

 

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 erkunden im Rahmen einer Berufsfelderkundung einen Tag lang die Arbeitswelt in derzeit noch „frauen- und männeruntypischen“ Berufen.

 

Projekttage zur Berufsorientierung

 

Mit Unterstützung unserer Lern- und außerschulischen Partner führen wir Projekttage zur Berufsorientierung für die 9. Klassen durch.

 

Inhalte sind

 

  • Berufsplanung und Bewerbungsstrategien
  • Einstellungstests
  • simulierte Eignungstests 
  • anschließende Feedback-Gespräche

 

Expertentag: Mach dich fit – mach mit!

 

Mit Unterstützung des Rotary Clubs Brühl veranstalten wir einen Expertentag für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9. Vertreter verschiedener Unternehmen informieren in unserer Schule über die in ihren Unternehmen vertretenen Berufsbilder.

 

 

Phasen der Berufsorientierung

 

Alle Phasen der Berufsorientierung an unserer Schule basieren auf  den Standardelementen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Darüber hinaus gehend beinhaltet unser Berufsorientierungskonzept weitere Elemente, die folgender Übersicht zu entnehmen sind:

 

 

Jahrgangstufe 8

 

  • Informationsabend: Berufsorientierungskonzept, Betriebspraktikum und Potenzialanalyse für Eltern und Schülerinnen und Schüler
  • 1 Wochenstunde BWO (BerufsWahlOrientierung)
  • Potentialanalyse  und anschließende Beratung durch die Berufswahlkoordinatorin
  • 3 Berufsfelderkundungen 
  • Einführung des Berufswahlpasses
  • Arbeit mit der Medienkombination der Bundesagentur für Arbeit
  • Zusammenarbeit mit den Lernpartnern
  • Besuch des BIZ (Berufsinformationszentrum)

 

Jahrgangsstufe 9

 

  • Dreiwöchiges Betriebspraktikum
  • Berufsstartertraining verschiedener Krankenkassen
  • Freiwilliges Bewerbungstraining
  • Zusammenarbeit mit den Lernpartnern
  • Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
  • Regelmäßige Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
  • Freiwilliger Besuch von Ausbildungsmessen
  • Ausbildungsplatzbörse im Goldenberg Berufskolleg in Alt-Hürth
  • Girls` und Boys`Day
  • Expertentag (Vertreter verschiedener Unternehmen informieren über die in ihren Unternehmen vertretenen Berufsbilder)
  • Agentur für Arbeit (erste Vorstellung und Erfassung der Übergangsvorstellungen nach der Klasse 10)

 

Jahrgangsstufe 10

 

  • Informationsveranstaltung Berufskollegs des Rhein-Erft-Kreises sowie des erzbischöflichen Berufskollegs in Köln
  • Vorstellung des St. Ursula Gymnasiums
  • Regelmäßiger Jour Fix der Agentur für Arbeit
  • Im Bedarfsfall Unterstützung beim Übergangsprozess

 

 

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