Abschlussfahrt 2018 nach Berlin – 10a und 10c gemeinsam auf Entdeckungstour!

Am Montag, den 23. September starteten die beiden Abschlussklassen 10a und 10c gemeinsam nach Berlin. Ein entspannter Busfahrer erwartete die 49 Schülerinnen und Schüler nebst ihren begleitenden Lehrern und chauffierte sie souverän an den folgenden 4 Tagen durch die Bezirke Berlins. Das erste Highlight stand schon am selben Abend auf dem Programm. Nach dem Bezug der Zimmer in einem Neuköllner Hostel ging die Gruppe gemeinsam zu einer Diskothek, wo auf mehreren Floors ausgelassen getanzt werden konnte. Das Amüsante an der Sache: für Lehrer gab es einen „geschützten Bereich“. 

 

Am Dienstagmorgen erkundeten wir die Bundeshauptstadt als Auftakt in Begleitung eines Reiseführers. Mit einer Stimme, die der von Dieter Nuhr glich, erläuterte er per Bus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie  zum Beispiel das Regierungsviertel, das Brandenburger Tor, die Siegessäule und den berühmten Ku’damm. Danach konnten wir vom Potsdamer Platz aus auf eigene Faust die Innenstadt erkunden. Nach dem Abendessen fuhren wir zur Bernauer Straße, den Ort, an dem die Mauer 1961 errichtet wurde und viele Familie ungewollt entzweit wurden.

 

Am Mittwoch stand dann der Deutsche Bundestag im Mittelpunkt. Nach einem Sicherheitscheck konnten wir auf den Besucheremporen einer Plenarsitzung zuhören. Im Anschluss fuhren wir hinauf in die gläserne Kuppel des Reichstags. Die von Norman Foster erbaute Kuppel bot ringsum einen herrlichen Blick über  die Dächer Berlins. Im Anschluss erwartete uns bereits der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif, der sich Zeit genommen hatte, sich den Fragen unserer Schülerinnen und Schüler zu stellen. Er beschrieb den Ablauf einer Arbeitswoche und die Jugendlichen staunten über eine durchschnittliche Arbeitswoche von 80 Stunden.  Er erläuterte seinen Werdegang und beantwortete  Fragen zu aktuellen Themen wie den Umfragewerten der eigenen Partei, zur AfD und möglichen Koalitionspartnern.  Am Ende gab er allen noch einen Rat mit auf den Weg, nämlich die Flinte nicht ins Korn zu werfen, wenn Dinge nicht gleich beim ersten Mal klappen, sondern weiter an sich zu glauben und an der Umsetzung seiner Pläne zu arbeiten. Mit einem Gastgeschenk und der Einladung zum Abendessen im Paul-Löbe-Haus endete dieser beeindruckende Tag in der  Regierungszentrale Berlins.

 

Der letzte Tag begann mit einer Führung durch das Olympiastadion. Dabei konnte man viele Bereiche betreten, die sonst nur Fußballspielern und VIP-Gästen vorbehalten sind. Umkleidekabinen, Entmüdungsbecken oder auch der Bereich für VIPs und Pressekonferenzen konnten hautnah erlebt werden.

 

Vom Stadion aus stand dann auch schon die letzte Sehenswürdigkeit auf dem Programm: Schloss Sanssouci in Potsdam.  Neben diesem prachtvollen Schloss und dem symmetrisch angelegten Schlossgarten beeindruckte auch die Innenstadt mit dem belgischen Viertel und vielen historischen Bauten.

 

Am Freitag hieß es dann Abschied nehmen von der abwechslungsreichen Großstadt. Auch auf dem Heimweg sorgte Busfahrer Detlef dafür, dass die Schülerinnen und Schüler glücklich und zufrieden zu Hause in Brühl ankamen. Er steuerte den Bus sicher über die Autobahn und scheute nicht davor zurück, abzubiegen, um noch einmal einen so beliebten Halt bei einem Mac Donalds-Restaurant einzubauen.

 
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