Politikunterricht aus erster Hand

5-Klässler der Elisabeth-von-Thüringen-Schule zu Besuch bei Bürgermeister Freytag 

Am Dienstagmorgen erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c eine Politikstunde der besonderen Art. Nachdem sie zuvor einen Brief an Herrn Bürgermeister Freytag gerichtet hatten, lud er sie prompt zu einem Besuch ein. Also machten sie sich freudig auf den Weg zum Rathaus und mit dabei ein umfangreicher Fragenkatalog, den sie im Politikunterricht vorbereitet hatten. 

Egal, ob Fragen zur Amtszeit, seinen Hauptaufgaben und -projekten, zu seinem Tagesablauf oder ganz privaten Fragen,  Herr Freytag beantwortete alles offen und anschaulich, bis aller Wissensdurst gestillt war. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass im Rathaus mehrere Hundert Mitarbeiter arbeiten oder aber wie lang manche Arbeitstage eines Bürgermeisters sind, das Wochenende eingeschlossen.

Auf seine Frage, woran man denn einen Bürgermeister erkennt, mutmaßte ein Schüler: „Am schnieken Anzug“, doch Freytag lüftete das Rätsel schnell mit der goldenen Bürgermeisterkette, die alle mal unter die Lupe nehmen durften. 

Er berichtete über einige aktuelle Projekte wie die Neubauvorhaben des Rathauses Steinweg und der Feuerwehr, die Ausstattung von Schulen und Kindertagesstätten sowie die Bemühungen um die Integration von Flüchtlingen. All dies vielschichtige Aufgaben, zu deren Lösung er täglich viele Verantwortliche an einen runden Tisch bittet. So lud er die Schülerinnen und Schüler nach der Fragerunde auch ein, den an sein Büro angrenzenden Besprechungsraum zu besichtigen. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Gelegenheit wichtige Plätze in Brühl anhand einer Luftaufnahme wiederzuerkennen.

Auch ein Blick in den Kapitelsaal der Stadt war den jungen Besuchern möglich, die sichtlich beeindruckt waren von der wunderschönen historischen Kulisse und der Fülle neuer Informationen, die sie mit nach Hause nehmen durften.

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