Verkehrserziehung in den neuen 5er Klassen

Verkehrserziehung mit dem Verkehrssicherheitsbeauftragten des Rhein-Erft-Kreises

Schon in der zweiten Woche an ihrer neuen Schule, am 11. Und 12. September 2017, erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 an der Elisabeth-von-Thüringen-Schule eine Schulung zum Thema Schulwegsicherheit aus erster Hand.

Erhart Linhardt, Polizeihauptkommissar (PHK) und Sicherheitsbeauftragter des Rhein-Erft-Kreises unterrichtete die Kinder rund um das Thema Sicherheit auf dem Schulweg. Zuerst erkundigte er sich nach den Verkehrsmitteln, mit denen die Kinder zur Schule kommen und richtete anhand dessen seine Schwerpunkte aus.

Wie also kann man als Fußgänger am sichersten die Straße überqueren? Dazu ging er auf alle Querungshilfen wie Zebrastreifen, Ampel und Inseln ein. Am wichtigsten sei aber der Blickkontakt, da Autofahrer allzu oft abgelenkt sind.  Den Bordstein bezeichnete er anschaulich als Stoppstein.

 

Für die Schülerinnen und Schüler, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen, stellte er anschließend heraus, wie wichtig das Tragen eines Helmes ist. Nach dem Unterricht im Klassenraum hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, draußen am Zebrastreifen vor der Schule den Anhalteweg eines Pkws einzuschätzen. Erstaunt stellten sie fest, dass der Anhalteweg bei Tempo 30, wie er vor der Schule gilt, bereits bei 13 Metern liegt. Bei Tempo 50 hat er sich dann bereits mehr als verdoppelt und liegt bei 28 Metern.

Zum Schluss gingen die Lerngruppen bis zur Bahnhaltestelle Brühl-Nord, um  das richtige Verhalten an Bahnschranken zu lernen. PHK Linhardt ermahnte die jungen Bahnfahrer, grundsätzlich nicht zu drängeln und Konflikte nie auf dem Bahnsteig zu lösen.

Wie interessant die Eindrücke und Tipps waren, die PHK Linhardt den jungen Schülerinnen und Schülern gab, bewiesen sie bereits am folgenden Tag, als sie den Gefahrenquellen auf ihrem Schulweg viel mehr Aufmerksamkeit schenkten als zuvor.

Zurueck nach oben

Zusätzliche Informationen