Gebannt von einem Porträt

Fantasy-Lesung an der EvT

Die Autorin Heike Schulz las zum Welttag des Buches vor 120 8-Klässlern aus ihrem Debütroman „Hexengesicht“.

Die esoterische Tamara und die „Tusse“ Josephine, die sich nichts zu sagen haben, sich aber auf der Klassenfahrt doch ein Zimmer teilen müssen, stoßen bei einer Besichtigungstour in einer alten Kirche auf ein geheimnisvolles Gemälde. Plötzlich wendet die junge Frau auf dem Bild ihnen den Blick zu. Während Josephine das Ereignis zuerst als Sinnestäuschung abtut, will Tamara der Sache nachgehen. Gemeinsam finden sie heraus, dass die Frau vor 400 Jahren als Hexe verfolgt wurde, doch dann ist bei ihrem zweiten Besuch in der Kirche das Gemälde merkwürdigerweise verschwunden. Magie, die Geschichte der Hexenverfolgungen, die Beziehung zweier so unterschiedlicher Mädchen – die Autorin stellte in ihrem Vortrag die verschiedenen Elemente der Handlung vor und erläuterte dabei auch einiges über die Methoden der Hexenverfolgung. So erfuhren die Schüler z.B., dass das Geständnis für eine Verurteilung unabdingbar war und zur Erlangung dieser „Königin des Beweises“ meist die Folter eingesetzt wurde.

 

„Wie lange haben Sie an diesem Buch geschrieben?“
„Können Sie davon leben?“
„Welches geheime Wort taucht denn nun auf?“ 

 

Fragen zur Aufklärung der Geheimnisse des Romans beantwortete die Autorin selbstverständlich nicht, aber sie erläuterte in einer anschließenden Fragerunde ihre Motivation und ihre Vorgehensweise.
So wurde diese unterhaltsame und informative Lesung durch ein kleines Autorenporträt abgerundet.


Unterstützt wurde diese Lesung von der Buchhandlung Brockmann. 

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